Haustaube, Columbia livia domestica

Stamm:
Chordatiere, Chordata
Unterstamm:
Wirbeltiere, Vertebrata
Klasse:
Vögel, Aves
Unterklasse:
Neukiefervögel, Neognathae
Ordnung:
Taubenvögel, Columbiformes
Familie:
Tauben, Columbidae

Die Taube ist aus dem Stadtbild heutiger Metropolen nicht mehr wegzudenken. In den meisten Städten werden die großen Plätze und zahlreiche Gebäude von Tauben in großen Schwärmen bevölkert. An der Taube scheiden sich dabei die Geister, da einige Menschen die Taube als Symbol des Friedens wahrnehmen, andere sie jedoch eher als Ratte der Luft bezeichnen.

Die Taube findet in unseren Städten einen optimalen Lebensraum. Sie findet genug Nahrung und ausreichend halbdunkle geschützte Nischen, um ihre Nester zu bauen. Ein Taubenpärchen zieht pro Jahr ungefähr 3-4 Jungtiere groß, was zu einer starken Vermehrung des Bestands führt.

Da Tauben Gewohnheitstiere sind, suchen sie sich Stammplätze zur Brut oder Nachtruhe. Auch wenn diese durch Neubau oder Renovierung verändert wurden, kehren sie zurück und befallen somit auch Neubauten solange man sie nicht daran hindert.

Schadbilder

In Bezug auf die Schadbilder, die durch die verwilderte Haus- oder Stadttaube, Columba livia domestica verursacht werden, gibt es weitläufig ein beträchtliches Defizit an Aufmerksamkeit und Wahrnehmung  sowie grundsätzlichen  Kenntnissen. Obwohl die Taube in unseren Städten in unzähligen Schwärmen, die bis zu 100 Tiere groß sein können, direkt unter uns leben, ist oft nur in Fachkreisen bekannt, dass die Tiere gefährliche Überträger von Krankheiten sein können. Im Taubenkot befinden sich Erreger,  die Allergien sowie schwere Lungen- oder Darmerkrankungen hervorrufen können. 

Krankheitsübertragung

Wie erwähnt ist die Haustaube Überträger von gefährlichen Krankheiten und Parasiten, was noch deutlich schwerer als die Belästigung durch Verschmutzung, Gestank oder Lärm wiegt.

Besonders für Menschen mit schwachem Immunsystem (z.B. Kranke, Kinder oder Alte) besteht die Gefahr, sich durch Krankheitserreger im Taubenkot beispielsweise mit Salmonellen zu infizieren. Sogar Tuberkulose wird vielerorts von Tauben übertragen.  Zu beachten ist auch, dass die Taube oft auch nur als Zwischenwirt fungiert und sich der Mensch bei  seinem von Tauben infizierten Haustier ansteckt.

Parasiten

Die Stadtpopulationen der verwilderten Haustaube neigen besonders zu Parasitenbefall und gefährden so auch den Menschen mit einem Befall von Parasiten (z.B. Taubenzecken oder Vogelmilben).

Beschmutzung durch Taubenkot

Tauben, speziell die Ansammlung in Taubenschwärmen, können eine beträchtliche Menge an Kot produzieren.  Auf Simsen oder in Dachrinnen befallener Gebäude messen die Kotanhäufungen nicht selten mehrere Zentimeter. Da Taubenkot aufgrund seines hohen pH-Wertes eine ätzende Wirkung besitzt, sollten Verschmutzungen durch Taubenkot an Fassaden unbedingt verhindert werden.

Beschädigung historischer Gebäude

Tauben bevölkern besonders zahlreich historische Altstädte, wo sie viele verwinkelte Nischen zum Nisten finden und dort großen Schaden an alten Gebäuden anrichten können.  In Verbindung mit Regenwasser verätzt der saure Taubenkot den Sandstein, wodurch das Baumaterial verwittern kann. Aufgrund des Nestbaus der Tauben verstopfen zudem oftmals die Dachrinnen, wodurch eine korrekte Entwässerung  zum Teil nicht gewährleistet ist.

Belästigung

Neben der Gefahr vor Krankheiten und der Verschmutzung sowie Beschädigung von Gebäuden durch den schädlichen Taubenkot stört die Menschen der von Tauben verursachte Lärm. Das Flattern und Gurren ist auf Balkonen, Dachterrassen oder auch durchs offene Fenster vielerorts nicht zu überhören.

Auch der Gestank des Kots, führt häufig zu unerwünschten Belästigungen.

Fazit

Hygienisch wie auch materiell betrachtet, ist die Taube der Gruppe der Schädlinge zu zuordnen:

Viele Krankheiten übertragen die Tauben durch ihren Kot oder die Parasiten, die sie verbreiten.  Diese Infektionen können auch für den Menschen sehr schädlich sein.

Der überaus aggressive Taubenkot greift zudem selbst modernste Baumaterialien (z.B. Beton, Aluminium, Sandstein, Ziegel, Marmor und selbst Stahl) an. Der ätzende Kot greift die Baumaterialen an und macht sie instabil und unansehnlich. Kosten für Reinigung und Instandhaltung summieren sich schnell auf erhebliche Summen.

Unsere Lösung ist daher das Angebot einer effektiven und kostengünstigen Taubenvergrämung. Mit unseren hochwertigen Taubenspikes halten Sie die Tiere effektiv von Ihrem Gebäude fern, ohne die Taube nachhaltig zu schädigen oder zu verletzen. Dank der Taubenabwehr mit Taubenspikes können Sie sich zuverlässig vor der Übertragung von Krankheitserregern und Verschmutzungen durch Taubenkot schützen.

 
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